Unsere Imagekampagne - warum wir werben

Im September 2018 haben wir unsere neue Imagekampagne gestartet. Mit dieser neuen Kampagne wollen wir unser Profil inhaltlich schärfen und weiter für die genossenschaftliche Idee werben. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, immer wieder auf die Vorteile der Unternehmensform Genossenschaft hinzuweisen.

Knapp 20 unterschiedliche Motive sind in der Außenwerbung im Berliner Stadtbild zu sehen. Sie werden auch auf Flyern, Baustellenbannern, T-Shirts, Fahnen, Veranstaltungen, im Internet und in den sozialen Medien eingesetzt. Alle Motive leiten sich aus der genossenschaftlichen Idee und ihren Vorteilen ab, z. B. lebenslanges Wohnrecht, als Mitglied auch Mitbesitzer sein und demokratische Mitbestimmung: „Unsere Lieblingssprache ist die Mitsprache“, „Für mehr Fairplay am Wohnungsmarkt“ oder „Zieh ein und …dir gehört der Laden“.

Es ist richtig, dass auch bei Genossenschaften Wohnungen knapp sind. Aber es ist nicht richtig, dass unser "Produkt" nicht mehr verfügbar ist. Die Wohnungsbaugenossenschaften Berlin vermieten nach wie vor jedes Jahr rund 5 000 Wohnungen neu. Rund 50 Prozent gehen dabei an Menschen, die noch nicht Mitglied einer Genossenschaft sind. In sehr gefragten Lagen in Berlin kann es aber natürlich vorkommen, dass die Wartezeit über eine Interessentenliste ein wenig länger dauert.

Wir werben auch und gerade in diesen Zeiten für genossenschaftliches Wohnen, weil wir es für wichtig halten, immer und immer wieder auf die Vorteile unserer Unternehmensform hinzuweisen. Wir wollen aufzeigen, dass wirtschaftliches und soziales Handeln miteinander vereinbar sind – im Gegensatz zu Aktiengesellschaften, die auf dem Wohnungsmarkt nur die Rendite im Auge haben. Wir wollen zeigen, dass man bei Genossenschaften vor Eigenbedarfskündigungen sicher ist und ein lebenslanges Wohnrecht genießt.

Die Unternehmensform Genossenschaft ist seit weit über 100 Jahren erfolgreich. In den 70er, 80er bis in die 90er Jahre war sie in der Öffentlichkeit kaum ein Thema. Auch Wohnungsbaugenossenschaften hatten Leerstand. Seit einiger Zeit, in der vor allem renditeorientierte Investoren sich auf dem Wohnungsmarkt drängeln, wird sie für viele Menschen wieder interessanter. Sie erinnern sich, dass genossenschaftliches Wohnen vor allem sicheres Wohnen ist. Es entstehen neue Genossenschaften, in anderen Branchen aber auch kleine Baugenossenschaften und es sollten noch viel mehr werden. Denn allen ist gemein: Das Wohl der Mitglieder und nicht das "schnelle" Geld bestimmt das genossenschaftliche Handeln.

Wir finden, dass man nicht genug darauf aufmerksam kann, dass gutes und sicheres Wohnen genossenschaftlich funktioniert.

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