Zwischen Tradition und Moderne

Celle

Reisen & Erleben · 05.10.2020

Celle ist eine Stadt voller spannender Gegensätze und gerade deswegen so attraktiv: Auf der einen Seite bietet die Stadt das größte zusammenhängende Fachwerkensemble Europas und ist für sein Zuchtgestüt der Hannoveraner berühmt. Auf der anderen Seite lädt das europäische Zentrum der Erdöl-, Erdgas- und Erdwärme-Wirtschaft ein erkundet zu werden.

Celle

Fachwerk & Bauhaus

Die Stadt ist das südliche Tor zur Lüneburger Heide und wurde 2014 zu den l(i)ebenswertesten Orten Deutschlands unter 80.000 Einwohnern gekürt, was sicherlich auch an der pittoresken und lebendigen Altstadt liegt: Diese ist geprägt von etwa 500 liebevoll restaurierten, unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern. Im Erdgeschoss der uralten Häuser, die teils noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, laden hübsche, kleine Lädchen zum Bummeln und Stöbern ein. Ein Besuch wert ist auf jeden Fall auch das Celler Schloss. Dieses barocke Schmuckstück steht auf einer Anhöhe inmitten einer gepflegten Parkanlage mit alten Baumbestand, Alleen, Wiesen und Wasserläufen.

Auch Freunde der klassischen Architektur-Moderne kommen in der Stadt auf ihre Kosten, finden sie doch zahlreiche Gebäude aus den 1920er- und 1930er-Jahren im Bauhaus-Stil. Celle muss Vergleiche mit Städten wie Berlin oder Frankfurt nicht scheuen. Zu den international zehn wichtigsten Bauwerken zählt etwa die Altstädter Schule, welche von dem Celler Architekten Otto Haesler 1927/28 erbaut wurde.

Landesgestüt

Celle besticht aber nicht nur mit beeindruckender Architektur. Auch Pferde gehören zu der Stadt, wie die Aller, die mit ihren Seitenarmen unter anderem den Stadtgraben, die Altstadt und das Schloss durchquert. Das berühmte Zuchtgestüt der Hannoveraner liegt mitten in der Stadt und lädt alljährlich zu seinen berühmten Hengstparaden ein. Dann mischen sich unter die Besucher auch gern Politiker, Prominente sowie das ein oder andere gekrönte Haupt.

Mit Hightech in die Tiefe

Was viele nicht wissen: Celle ist das europäische Zentrum der Erdöl-, Erdgas- und Erdwärme-Wirtschaft. Wer in diesem Gebiet sein Wissen erweitern möchte, der kann den „Informationspfad Erdöl, Erdgas, Erdwärme“ erkunden. Auf dem Entdeckerpfad sind spannende Exponate zu sehen und im Ausstellungsbereich der Bohrmeisterschule Celle kann man sich über die Möglichkeiten der Erdwärmenutzung informieren.

Vielfältige Möglichkeiten

Celle bietet also Geschichte und Kultur, Tradition und Moderne, Shopping und regionale Spezialitäten sowie das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen. Langweilig wird’s hier nicht. Wer jedoch mal die Stadtgrenzen verlassen möchte, der findet im schönen Cellerland mit seinen weiten Heideflächen lohnenswerte Ausflugsmöglichkeiten. Urbaner wird es in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, die nur 40 Kilometer entfernt ist oder im 65 Kilometer entfernten Braunschweig.

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