Neuer PikoPark in Wittenau eröffnet
Mehr Lebensqualität im Wohnquartier
26.08.2026
Bei einem geführten Rundgang stellte das Naturgarten-Team der Stiftung für Mensch und Umwelt die neu entstandenen Lebensräume vor. Besonderes Interesse weckten die Trockenmauern und Magerbeete als wertvolle Lebensräume für Wildbienen, ein Senkbeet mit feuchtigkeitsliebenden Pflanzen sowie die blütenreichen Beeten mit heimischen Arten. Auch die neuen Informationsschilder wurden feierlich eingeweiht. Sie laden künftig dazu ein, die Natur auf eigene Faust zu entdecken und mehr über die Besonderheiten des PikoParks zu erfahren.
Am Infostand nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über Gärtnern zu informieren, ihr Wissen beim Naturquiz zu testen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Wir haben diesen PikoPark als lebendigen Ort vor der Haustür vieler Menschen geschaffen, mit 80%iger Förderung des KfW-Programms "Natürlicher Klimaschutz". Viele Anwohner betonten, wie schön sie die neue Möglichkeit der Zusammenkunft mit Nachbarn finden. Viele kennen sich gar nicht und die neuen Strukturen und Pflanzen bieten mehr Gesprächsanreize als die vorherige Rasenfläche.“, sagte Dr. Corinna Hölzer, Mitgründerin der Stiftung für Mensch und Umwelt.
Auch die GEWIWO Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft eG zieht eine positive Bilanz. Bestandsbetreuerin Heike Brockmann betonte: „Uns ist wichtig, dass unsere Mitglieder sich nicht nur in ihrer Wohnung, sondern auch in ihrem Quartier wohlfühlen. Grünflächen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Der PikoPark zeigt, wie das gelingen kann: ein Ort für Naturerlebnis, für nachbarschaftlichen Austausch und für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür.“
Der PikoPark Wittenau wurde von der Stiftung für Mensch und Umwelt gemeinsam mit der GEWIWO Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft eG realisiert. Die Umgestaltung erfolgte mit Fördermitteln des Bundes im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK), bereitgestellt durch die KfW.