Konzept für Mini(N)aturparks wird immer beliebter

Sechster Berliner „PikoPark“ am 10. April 2025 bereit für die Einweihung

08.04.2025

Das Naturgarten-Team der Stiftung für Mensch und Umwelt hat gemeinsam mit Auszubildenden des Ausbildungszentrums OTA gGmbH die ökologische Aufwertung der Fläche realisiert. Das Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der zum Verweilen, Entdecken und Erholen einlädt, und gleichzeitig die heimische Biodiversität fördert. Ganz im Sinne der Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt.

© Ausbildungszentrum OTA GmbH (gemeinnützig), Katharina Krebs

Nirgendwo in Berlin gibt es so viele PikoParks wie in Reinickendorf. Nach den PikoParks in der Raschdorffstraße und am Büdnerring reiht sich nun ein dritter seiner Art in der Amendestraße ein. Im Mittelpunkt der gut 300 Quadratmeter neu gestalteten Fläche stehen heimische Blühpflanzen. Sie setzen optische Akzente im Wohnquartier der Märkischen Scholle Wohnungsunternehmen eG und bieten zusammen mit Totholz, Natursteinmauern, einem Käferkeller und weiteren naturnahen Strukturen zahlreichen Tieren Lebensraum.

 

Hintergrund
Das Konzept zum PikoPark hat der Wissenschaftsladen Bonn (WILA Bonn) mit seinem Projekt „PikoPark“ mit Geldern des Bundesumweltministeriums entwickelt. Die Stiftung für Mensch und Umwelt etablierte die ersten PikoParks in Berlin. In Zusammenarbeit mit der Märkischen Scholle Wohnungsunternehmen eG brachte sie darüber hinaus auch sogenannte „Trittsteinbiotope“ ins Wohnquartier – auf nur 20–40 Quadratmetern. Das sind kleine naturnahe Inseln mit vielfältigen Strukturen. Naturnahes Grün wird immer wichtiger, vor allem in der Stadt. Über die Hälfte der 600 heimischen Wildbienenarten sind in ihrem Bestand bedroht. Die Ursachen für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegen in der Zerstörung ihrer Lebensräume und in der Verminderung ihrer Nahrung. Dem wirken Blühflächen mit heimischen Wildpflanzen und naturnahe Strukturen wie Trockenmauern, Totholzhaufen, Sandlinsen und Lesesteinhaufen entgegen.


Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
Die Stiftung für Mensch und Umwelt mit Sitz in Berlin ist gemeinnützig und bundesweit tätig. Sie realisiert eigene Projekte, die u. a. naturnahes Grün in urbane Räume bringen, darunter Trittsteinbiotope und PikoParks. Damit möchte sie die biologische Vielfalt fördern. Mit ihrem Naturgarten-Team hat sich die Stiftung in den vergangenen Jahren einen Namen in der naturnahen Gestaltung von Freiflächen im Wohnungsbau gemacht. Mehr: www.stiftung-mensch-umwelt.de


Über die Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG
Die Märkische Scholle verfügt über mehr als 3.600 Wohnungen. Sie verteilen sich auf die neun Berliner Ortsteile Halensee, Lichterfelde, Mariendorf, Reinickendorf, Schmargendorf, Schöneberg, Tempelhof, Wilmersdorf und Wittenau. www.maerkische-scholle.de

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