Gästewohnungen in der Hansestadt

Lübeck: Mehr als Holstentor, Buddenbrooks und Marzipan

Reisen & Erleben Von Christoph Kolbe · 04.04.2018

Lübeck war einst die größte Handelsmacht Nordeuro­pas und der Hauptsitz der norddeutschen Hanse. Von dieser Zeit und von Macht und Reichtum der damaligen Stadtherren zeugen noch heute zahl­reiche Bauwerke, denen Lübeck sein pittoreskes Stadtbild und seit den 1980er Jahren auch einen Platz auf der UNESCO-Wel­terbeliste verdankt.

Lübeck: Mehr als Holstentor, Buddenbrooks und Marzipan
Lübeck: Seit den 1980er Jahren auf der UNESCO-Welterbeliste

Historischer Stadtkern | Ihr unverkennbares Gesicht erhält die Silhouette von Lübeck durch die „Sieben Türme“ der fünf großen Innenstadtkirchen. Weltbekannt ist auch das Holstentor, neben dem noch drei weitere Stadttore erhalten geblieben sind.

Ebenfalls sehenswert: das Rathaus, das verschiedene Baustile von Gotik bis Renaissance vereint, das Hei­ligen-Geist-Hospital und die unzähligen Brücken, die die Wasserwege überspannen, die Lübecks Stadtkern umschließen.

Feste feiern im Mai I Lübeck lebt aber nicht nur von seiner Vergangenheit: Im Mai lässt sich die Stadt von (s)einer kulinarischen Seite erleben. Vom 10. bis 13. Mai 2018 finden die Lübecker Fisch- und Heringstage statt. Der Hering, früher der „Arme-Leute-Fisch“, machte die Hansestadt reich. Das wird nun jährlich gefeiert. Traditionell werden die Gäste im Herzen der Lübecker Altstadt bei einem guten Glas Wein mit leckeren Fischgerichten und buntem Live-Musik-Programm verwöhnt.

Wenn Sie zudem Lust auf ein Stadtfest mit Blick aufs Meer haben, sollten Sie ins Ostseebad Travemünde. Zum 7. Travemünder Promenadenfest – ebenfalls am langen Wochenende vom 10. bis 13. Mai – laden Musik- und Kleinkunstbühnen, kulinarische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk an den schönsten Plätzen der neuen Promenade zum Bummeln ein. In „Lübecks schönster Tochter“ ist man in einer guten halben Autostunde. Hierher lohnt sich auch ein Ausflug an eventfreien Tagen, um am feinsandigen Strand Schiffe zu gucken und die Gedanken schweifen zu lassen.

Die Hansestadt bietet aber auch zahlreiche geruhsamere Sehenswürdigkeiten abseits der großen Wege und Veranstaltungen.

Versteckte Schätze | Versteckt in kleinen Höfen und meist nur durch schmale Gänge erreichbar, verbergen sich winzige bunte Quartiere. Sie zeugen vom mit­telalterlichen Stadtbau, als der Platz in Lübeck zu eng wurde und man Hin­terhöfe mit kleinen Häuschen für die ärmeren Bürger bebaute.

Gestiftet wurden sie häufig von wohlhabenden Bürgern – eine Pra­xis, die in Lübeck lange Tradition hat. Noch heute sichern zahlreiche kleine und große Stiftungen den Fortbe­stand des vielfältigen Kulturangebots der Stadt.

Zu den (weniger versteckten) Schätzen der Stadt gehört das Marzipan. Lübecks Ruf als „Marzipanstadt“ wurde im 19. Jahrhundert begründet, während etwa ein Dutzend Marzipan-Fabriken den Grundstein für die heutige weltweite Verbreitung der Süßigkeit legten.

Für Bücherwürmer | Statten Sie unbedingt dem Budden­brookhaus einen Besuch ab. Das Haus mit Blick auf die Marienkirche war lange Jahre im Besitz der Familie Mann. Thomas Mann verfasste hier seinen weltberühmten Fami­lienroman „Die Buddenbrooks“, der viele Parallelen zu den Manns und ihrem Haus aufweist. Im dazugehörigen Museum wird zudem in zwei Räumen auf der Belétage, die den Beschreibungen des Romans nachempfunden sind, die Geschichte der Buddenbrooks lebendig.

 

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