Traditioneller Neujahrsempfang der Wohnungsgenossenschaft Herne Süd eG

03.02.2026

Die Wohnungsgenossenschaft Herne‑Süd eG (WHS) lud am vergangenen Freitag (30.01.2026) zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Stadtgesellschaft, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung in die Geschäftsstelle und sorgten für einen gelungenen Auftakt ins neue Jahr.

 

WHS‑Aufsichtsratsvorsitzender Kai Gera begrüßte die Anwesenden herzlich und zog anschließend ein positives Fazit des Jahres 2025. Zu den bedeutendsten Meilensteinen zählte die Fertigstellung des Bauprojekts „Wohnen am Westbach“ in Herne‑Süd, dessen Abschluss im Juli mit einem großen Quartiersfest gefeiert wurde. Ebenso erinnerte Gera an das Richtfest im Oktober für die neuen Häuser im Projekt „Wohnen im Fortuna‑Park“ in Herne‑Baukau. In diesem Zusammenhang verwies er erneut auf das gemeinsame Pilotprojekt mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein‑Westfalen zur Erprobung des digitalen Gebäuderessourcenpasses. Gera betonte den hohen Stellenwert dieser Großprojekte für die Weiterentwicklung der Genossenschaft und bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihr Engagement.

Zugleich gab er einen ersten Ausblick auf das, was die WHS künftig plant: Bereits jetzt beschäftigen sich Vorstand und Aufsichtsrat intensiv mit dem nächsten konkreten Neubauvorhaben. Damit werde die positive Bautätigkeit der Genossenschaft auch nach der Fertigstellung der Häuser im Fortuna‑Park nahtlos fortgesetzt.

 

Diese Neuigkeit fand auch beim ersten Bürger der Stadt großen Anklang. Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigte sich sichtlich erfreut über die angekündigten Zukunftspläne und knüpfte in seiner Rede direkt daran an. Mit charmanter Offenheit, einer Prise Humor und klaren Worten gab er den Gästen Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Stadt. Dabei sprach er sowohl über bestehende Herausforderungen als auch über die Chancen, die Herne in den kommenden Jahren prägen werden. Seine Worte trafen auf breite Zustimmung und trugen zu einer positiven Grundstimmung bei.

 

Ebenfalls viel Beifall erhielt der zweite Gastredner des Tages, Verbandsdirektor Alexander Rychter. Er dankte der WHS für die Einladung und richtete den Blick auf die aktuelle wohnungspolitische Lage in Deutschland. Trotz bestehender Unsicherheiten zeigte er sich vorsichtig optimistisch. Zum Abschluss wechselte Rychter – als bekennender VfL‑Bochum‑Unterstützer – charmant die Thematik und äußerte sich mit verhaltenem Optimismus zum bevorstehenden Derby gegen den FC Schalke 04.

 

Den offiziellen Teil des Empfangs beschlossen die beiden WHS‑Vorstandsmitglieder Simone Hitzler und Marco Volkar. Sie bedankten sich herzlich bei den Vertreterinnen und Vertretern aus Handwerk, Verwaltung und Wirtschaft für die konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Ebenso würdigten sie die engagierte Arbeit der gesamten Belegschaft.

 

Traditionell folgte im Anschluss der filmische Jahresrückblick, der unter anderem den Mitgliederausflug nach Soest sowie die erfolgreiche Fortsetzung des WHS‑Oktoberfestes noch einmal lebendig werden ließ. Beim anschließenden Imbiss ergaben sich vielfältige Gelegenheiten für persönliche Gespräche und fachlichen Austausch. In angenehmer Atmosphäre nutzten die Gäste die Zeit, um Projekte zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen.

 

Der diesjährige Neujahrsempfang verdeutlicht erneut, dass die WHS weit mehr ist als ein zuverlässiger Akteur der Wohnungswirtschaft. Sie übernimmt aktiv Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander in Herne und bietet mit ihrem vielfältigen Engagement eine zentrale Anlaufstelle, an der Menschen, Ideen und unterschiedliche Blickwinkel zusammenfinden.

 

Fotos: Jesper Dahl-Jörgensen / WHS

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